Micra K11 – Lüftung geht nur auf höchster Stufe?

Ich fahre derzeit vorübergehend einen Nissan Micra K11, dessen Lüftung nur auf der höchsten Stufe (Stufe 4) funktionierte. Recherchen im Internet ergaben Horrorgeschichten von anderen Fahrern, dessen Werkstatt für die Reparatur mehrere hundert Euro veranschlagte.

Wenn das Gebläse ausschließlich auf der höchsten Stufe funktioniert, ist es (egal welcher Hersteller) praktisch immer der Widerstand des Gebläsereglers. Diesen fand ich auf eBay für 12 Euro.

Der Einbau gestaltete sich sehr einfach. Beim Micra K11 sitzt der Widerstand auf der Beifahrerseite, unterhalb des Handschuhfachs. Dieses muss man, entgegen anders lautender Beschreibungen in diversen Foren, nicht ausbauen.

Der Gebläseregler-Widerstand ist ausgebaut und kann nun getauscht werden.
Der Einbau dauerte keine 10 Minuten und nun bläst die Klimaanlage wieder auf allen vier Stufen.

Fazit: Mit einem Kreuz-Schraubendreher und 5-10 Minuten Arbeit, hat man den Widerstand selbst getauscht und den teuren Werkstattbesuch gespart.

TomTom Navi ohne GPRS-Verbindung?

Seit etwa zwei Jahren bin ich Besitzer eines TomTom GO 5200. Die erste Zeit funktionierte das Navi tadellos. Lediglich die manchmal sehr lange Reaktionszeit auf Tipp-Eingaben ärgerte mich manchmal. Das Navi kostete schließlich stolze 329 Euro.

Irgendwann ging es los: Sporadisch hatte ich keinen GPRS-Empfang mehr. GPRS im TomTom (General Packet Radio Service) bedeutet Mobilfunkempfang ohne externe Hilfsmittel wie Bluetooth- oder Wifi-Tethering. Nach kurzer Zeit ging dann gar nichts mehr und ich musste während der Fahrt mit meinem Handy einen WLAN-Hotspot aufmachen, um aktuelle Verkehrsmeldungen und *pieps* zu bekommen.

Ich setzte das Gerät mehrfach zurück. Zuerst der Trommelreset (langes Drücken des Power-Knopfes bis man den Trommelwirbel hört), dann den Werksreset über das TomTom-Menü. Alles erfolglos. Schließlich bekam ich von einem anderen User in einem Forum den Tipp, dass es an der eingebauten SIM-Karte liegen könnte. Diese verrutscht gerne mal um einen Millimeter, wenn das TomTom Vibrationen und sonstigen Erschütterungen ausgesetzt ist.

Also schnappte ich mir das Werkzeug und öffnete das Navigationssystem vorsichtig. Achtung: Wer das selbst machen will, sollte grundlegende Ahnung von solchen Geräten haben. Idealerweise hat man mal ein Handy zerlegt, Display getauscht, usw. Die Garantie dürfte dabei definitiv erlöschen und die Gefahr, dass das Navi hinterher kaputt ist, ist durchaus gegeben.

Ich öffnete das Navi also und suchte nach der SIM, die ich schließlich auf der Unterseite der Platine fand. TomToms Provider ist offensichtlich Vodafone.

Das TomTom GO 5200 mit eingebauter SIM. Diese befindet sich auf der Unterseite der Platine.
Das geöffnete TomTom GO 5200 mit eingebauter SIM. Diese befindet sich auf der Unterseite der Platine.
Die Vodafone SIM-Karte im TomTom GO 5200 Navigationssystem.

Nachdem ich die SIM rausgenommen hatte, etwas die Kontakte gereinigt hatte und sie wieder eingesetzt hatte, war der GPRS-Status in den Einstellungen wieder “Verbunden”.

Vielleicht hilft dieser Hinweis ja dem ein oder anderen User beim Fixen dieses nervigen Problems.

Eine Haftung übernehme ich nicht!

Gedenkstätte Paneuropäisches Picknick

Gedenkstätte Paneuropäisches Picknick Sopron

Es ging mal wieder auf Geschichts- und Grenztour. Dieses Mal verschlug es mich nach Ungarn. Genauer: In die Nähe der ungarischen Kleinstadt Sopron.

An der Grenze unweit der Stadt Sopron, wurde am 19. August 1989 zum ersten Mal, wenn auch nur für einige Stunden, der eiserne Vorhang geöffnet. Die kurzzeitige Öffnung der Grenze nutzten hunderte DDR-Bürger, die sich gerade im Urlaub befanden, zur Flucht über Österreich in die Bundesrepublik Deutschland.

Das Areal ist heute eine Gedenkstätte. Man kann dort einen hohen Beobachtungsturm der ungarischen Grenztruppen sehen. Der Turm lässt sich leider nicht legal besteigen und macht auch einen recht instabilen Eindruck.

Ehemaliger Beobachtungsturm der ungarischen Grenztruppen in Sopron. Die Grenze zu Österreich ist schätzungsweise 150-200 Meter entfernt und liegt rechts des Turms.

Exakt an der Stelle, an der 1989 der Grenzzaun geöffnet wurde, steht heute ein kleiner Pavillon. Eine Nachbildung des Tores lässt sich von jedermann öffnen und schließen.

Geschichtlich, wie so oft, sehr spannend für mich. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals, als Kind, die Geschehnisse rund um den Untergang des Ostblocks im Fernsehen verfolgte. Passend dazu nahmen wir dieses Thema im Sachkundeunterricht durch. Damals, in der 4B 🙂

Reisebericht Andalusien, Gibraltar, Portugal

Meine Eltern verbringen ihren Ruhestand nun im andalusischen Comares, in der Provinz Malaga. Die erste Woche begleitete ich sie dabei etwas, und die zweite Woche verbrachte ich alleine und erkundete die Gegend. Meine Reise führte mich zunächst zur Alhambra in Granada. Ich muss gestehen: Diese Epoche der Geschichte interessiert mich nur mäßig. So genoss ich dort vielmehr die Aussicht auf Granada, die schneebedeckten Gipfel in der Sierra Nevada und die eindrucksvollen Bauten. Die Alhambra kostet 7 Euro Eintritt. Es empfiehlt sich, die Eintrittskarte online zu erwerben. Es wird sonst so sein, dass man, gerade in der Hauptsaison, nicht eingelassen wird. Eintrittskarten für die Alhambra kann man hier erwerben. Es wird vor Ort ein Ausweisdokument benötigt!

Am nächsten Tag ging es weiter zum Caminito del Rey (Königspfad). Diesen Weg kannte ich bereits aus Youtube-Videos als illegalen Klettersteig. Seit 2015 ist der Pfad aber gesichert und auch begehbar. Kinder unter 8 Jahren haben jedoch, auch in Begleitung Erwachsener, keinen Zutritt! Wie bei der Alhambra wird auch hier der Onlinekauf von Eintrittskarten empfohlen. Diese gibt es hier. Der Caminito del Rey ist sicher. Helme werden an jeden Besucher ausgegeben und sind verpflichtend zu tragen. Streng verboten ist das Rauchen, Selfiesticks oder gar das Herumklettern auf den Absperrungen. Der Verleih der Helme ist im Eintrittspreis enthalten. Wer unter ausgeprägter Höhenangst leidet, für den ist dieser Weg weniger geeignet. Am Ende des Weges geht es über eine schwankende Hängebrücke mit Gitterboden. Man blickt dabei schätzungsweise 100 Meter in die Tiefe. Dabei gebe ich zu bedenken, dass der Weg eine “Einbahnstraße” ist. Zurück gehen ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Einmal durchs Drehkreuz gelaufen, muss man den Weg zu Ende gehen.

Geschickt ist es, wenn man am Ausgang parkt und den Shuttlebus (1,10 Euro pro Nase) zum Eingang nimmt. Das Parken ist zwar kostenlos, dürfte aber in der Hauptsaison etwas schwieriger werden. Ich bekam Anfang Dezember nach einiger Zeit einen Parkplatz direkt am Ausgang. Sollte man den Shuttlebus gleich online mitbuchen, muss das Ticket für den Bus ausgedruckt werden. Der Busfahrer behält einen Teil davon ein. Bucht man erst im Urlaub, sollte man das Ticket für den Bus nicht online kaufen, sondern direkt beim Fahrer bezahlen.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Ronda. Die Empfehlung gab mir ein ehemaliger Arbeitskollege. Die Brücke ist wirklich beeindruckend. Auch die Stadt Ronda selbst ist sehr eindrucksvoll. Ich mag diese typischen, schmalen Gassen, wie sie in den Altstädten Südeuropas fast überall zu finden sind. Mehr als einen Tag muss man aber, aus meiner Sicht, nicht einplanen um alles zu sehen. Neben der Brücke gibt es noch eine Stierkampfarena zu sehen, die ich mir aber nicht von innen angesehen habe.

Das Regenwetter in Ronda lies mich am nächsten Tag schon relativ früh Richtung Gibraltar aufbrechen. Das Wetter war dort zwar auch nicht besser, jedoch passender: Gibraltar gehört zum Vereinigten Königreich. Da ich auf meinen Reisen und Ausflügen auch Geocaching mache, war ich natürlich auch ein kleines bisschen scharf auf den Länderpunkt 🙂

Amtssprache ist dort Englisch. Man spricht zwar auch Spanisch, jedoch ist das dortige Englisch wirklich very british. Man bemerkt die Zugehörigkeit zu UK nicht nur an den Bobbys mit ihrem bekannten glockenförmigen Helm. Die Einreise nach Gibraltar erfordert zwingend ein Ausweisdokument. Für Bürger der Europäischen Union reicht eine ID-Card (für Deutsche der Bundespersonalausweis). Bürger aus Drittstaaten benötigen einen Reisepass und ggf. Reisevisa. Gibraltar ist zwar das einzige britische Überseegebiet, dessen Territorium auch EU-Gebiet ist, allerdings ist es nicht im Schengen-Raum. Grenzkontrollen durch die britischen H.M. Customs bzw. die spanische Guardia Civil sind an der Tagesordnung. Insbesondere wenn man mit dem Auto nach Gibraltar einfährt, kann es zu langen Wartezeiten kommen. Die Spanier erkennen Gibraltar nämlich nicht als britisches Gebiet an, sondern beanspruchen den Felsen selbst für sich. Das spiegelt sich hin und wieder in ausgedehnten Grenzkontrollen wieder, die, Berichten zufolge, schikanöse Ausmaße annehmen können. Die Einreise zu Fuß hingegen ist unkompliziert und geht sehr schnell. Ich ging jeweils morgens und abends mit den auf Gibraltar arbeitenden Spaniern über die Grenze und musste nur im vorbeigehen meinen Ausweis hoch halten.

Die Parksituation auf Gibraltar ist recht schwer. Es gibt einige öffentliche Parkplätze, die allesamt gebührenpflichtig sind und, gerade in den Touristenmonaten, nicht ausreichen werden. Es empfiehlt sich auf spanischer Seite zu parken. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Blaue Linien auf der Straße deuten auf kostenpflichtige Parkplätze hin, gelbe auf ein Parkverbot. Die Spanier kontrollieren das relativ scharf und schon so mancher Tourist wartete auf die Guardia Civil, die ihm dann die Parkkralle kostenpflichtig entfernte. Weiterhin ist die Parkzeit auf diesen blau markierten Parkplätzen begrenzt. Unmittelbar vor der Grenze gibt es aber einen großen Parkplatz. Ich kann allerdings nichts zu dessen Preisen sagen, da ich in La Linea de la Conception einen Hotelparkplatz hatte und zu Fuß nach Gibraltar lief.

Sehenswert in Gibraltar sind der Felsen, der mit dem “Cable Car”, einer Seilbahn, besucht werden kann. Ich kaufte die Karten dafür vor Ort. Man kann sie aber auch online erwerben, was vielleicht, je nach Jahreszeit, empfehlenswert ist. Auf dem Felsen kann man einige ehemaligen britischen Militäranlagen besichtigen. Am Ende des Weges steht ein großes begehbares Artilleriegeschütz, von dem aus man einen tollen Blick auf Afrika und die Straße von Gibraltar hat.

Die berühmten Affen gibt es auf dem Felsen natürlich auch zu sehen. Entgegen anders lautenden Berichten, waren die aber nicht dreist und frech oder versuchten mir irgendwas aus der Hand zu klauen. Sie machten eher einen desinteressierten Eindruck, ließen sich von mir aber in keiner Weise stören. Ich konnte auf eine Armlänge an sie heran.
Übrigens: Wer die Affen füttert und dabei erwischt wird, sollte das nötige Kleingeld parat haben. Das kostet schlappe 4000 GIP (1:1 mit dem englischen Pfund). Die Wege sind alle mit Kameras überwacht und auch Ranger laufen ihre Streifen ab.

Weiterhin sollte man die Main Street mit ihren zahlreichen Restaurants, Pubs und Geschäften besuchen. Fish and Chips gibts hier an jeder Ecke. Der Hafen wird nirgendwo erwähnt, ist aber auch recht schön anzusehen. An der kurzen Promenade gibt es auch Spielplätze für Kinder. In unmittelbarer Umgebung des Hafens befindet sich auch das Hospital und ein großer Supermarkt.

Nach zwei Tagen Aufenthalt in La Línea de la Concepción und Gibraltar, fuhr ich weiter an die Algarve in Portugal. Hier hatte ich kein spezielles Ziel. Da ich noch nie in Portugal war und, wie in Gibraltar auch, scharf auf den Geocaching-Länderpunkt war, nahm ich die 420 Kilometer Fahrt auf mich und fuhr nach Portugal.

Auf nach Portugal!

Über booking.com fand ich ein nettes Viersternehotel für kleines Geld (der Nebensaison sei dank). Ich wurde etwas von der Zeitverschiebung überrascht, die in Portugal -1 Stunde beträgt. So ergab es sich, dass ich noch warten musste, bis ich mein Zimmer beziehen konnte und eine Dusche nehmen durfte.

Das britische Wetter nahm ich zwar am ersten Tag noch mit, wurde dann aber am nächsten Tag entschädigt. Strahlender Sonnenschein und 17 Grad Celsius luden zwar nicht zum Baden ein, bescherten mir aber atemberaubende Bilder auf nahezu menschenleere Traumstrände. Es war so schön dort, dass ich mich spontan mit einer kleinen Flasche Wein, Baguette und portugiesischem Käse auf eine Klippe setzte und einfach nur den Moment genoss.

Zuvor besuchte ich die etwa 30 Kilometer entfernte Hafenstadt Faro. Auch hier gab es wieder eine malerische Altstadt, einen schönen Hafen und eine gruselige Knochenkapelle namens Capelo dos Ossos, die man für zwei Euro Eintritt und eine milde Gabe, an den sich geschickt platzierten Bettler, besichtigen kann.

Nach diesen zwei Tagen war der Urlaub praktisch schon vorüber. Ich hatte schließlich noch 430 Kilometer Rückweg nach Malaga vor mir. Das Ganze über portugiesische und spanische Autobahnen, auf denen ein Tempolimit von 120 km/h gilt. Der Straßenbelag auf diesen Strecken war stellenweise “abenteuerlich” und das Fahren ist insgesamt deutlich anstrengender als auf deutschen Autobahnen. Positiv überrascht war ich allerdings von der Fahrweise der Spanier und Portugiesen: Entgegen den Klischees benutzen sie praktisch immer den Blinker. Auch würde es einem Fahrer dort, nach meiner Erfahrung, nicht einfallen, einfach so rauszuziehen und dich auszubremsen. Das bedeutet allerdings auch, dass du nicht glauben musst dass der Fahrer hinter dir schon bremsen wird, wenn du die Spur wechseln möchtest. Auch auf den Zufahrten zur Autobahn bleibt man oft stehen und wartet auf eine lange Lücke. Kreisverkehre sind praktisch immer mehrspurig. Das Halten der Spur wird aber nicht ganz so eng gesehen. Fährt man in einen Kreisverkehr hinein, blinkt man so lange nach links, bis man rechts blinkend ausfährt. Der Rund-umblick dabei ist überlebenswichtig! Wer zuerst kommt, der fährt zuerst. Die Blinkerei in den Kreisverkehren kenne ich bereits von früheren Fahrten in Südeuropa und mache das auch oft hier in Deutschland. Das führt zwar oft zu verunsicherten anderen Verkehrsteilnehmern, sorgt aber auch dafür, dass man nur fragend guckt und nicht schnell vor dich raus zieht. Ich wollte übrigens öfter mal anderen Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt gewähren oder forderte sie per Lichthupe dazu auf, vor mich rausziehen zu dürfen. Das wurde erst nach gründlicher Überlegung von den anderen angenommen und nicht wenige bedankten sich winkend und warnblinkend dafür. Das Verhalten ist dort wohl sehr exotisch.

Insgesamt war der Trip sehr schön und interessant. Ich hätte hier und da etwas mehr oder weniger Zeit einplanen sollen, aber hinterher ist man ja bekanntlich immer etwas schlauer.

apt-get für Windows

Seit einiger Zeit verwende ich zum installieren und updaten meiner Software den Paketmanager Chocolatey. Die Vorteile sind: Nahezu jede von mir verwendete Software gibt es bei Chocolatey. Außerdem genügt ein kleiner Befehl in Powershell um alle durch Chocolatey installierten Programme auf meinem Rechner auf Updates hin zu überprüfen.

Mit dem Befehl
choco install googlechrome
installiere ich z.B. Googles Browser Chrome.

Der Befehl
cup all /y prüft alle durch Chocolatey installierten Softwarepakete auf Updates und patcht sie auch gleich.

Wer also auf aktuelle Software auf seinem System steht, dem kann ich den Paketmanager Chocolatey für Windows nur empfehlen.

Woher kommt das Einschreiben?

Heute hatte ich eine Abholbenachrichtigung der Deutschen Post im Briefkasten. In der Postfiliale wartet ein Einschreiben auf mich. Natürlich, wie üblich, kann man Einschreiben erst am nächsten Tag bei der Postfiliale abholen. Das meinen die auch genau so, wie ich in der Vergangenheit schon feststellen musste.

Jedenfalls wunderte ich mich und recherchierte etwas im Internet. Ich wüsste nicht, wer mir ein Einschreiben schicken sollte. Ich hatte aber neulich etwas bei Wish bestellt. Smarte Steckdosen. Wish-Bestellungen kamen bisher aber immer als Päckchen oder gar normaler Briefsendung. Die Sendungsverfolgung bei Wish war auch nicht besonders aufschlussreich: Dort stand nur, dass die Sendung vorgestern am Flughafen Frankfurt angekommen sei.

Nach weiteren Recherchen kam ich auf den Weltpostverein, den man hier auch mit seiner Wish-Trackingnummer füttern kann. Und siehe da:

Tracking internationaler Sendungen beim Weltpostverein

Der Blick auf meine Abholbenachrichtigung reichte dann zur Bestätigung:

Um 07:57 stellte der Postbote den Schein aus. Von der selben Uhrzeit stammt auch der letzte Status meiner Wish-Sendung.
Fazit: Den Sendungsstatus bei Wish kann man vergessen und die Chinesen schicken neuerdings ihre Steckdosen per Einschreiben. Auch gut.

Spam im Google-Kalender

Vor einigen Tagen wurde ich negativ überrascht: Google, ein mir als durchaus innovatives und fortschrittliches Unternehmen, hat ein klaffendes Spam-Einfallstor. Den Google Kalender.

Spam im Google-Kalender in der Calendar-App

Hat man in seinen Google-Kalender-Einstellungen die Option “Automatisch Termine aus Gmail zu meinem Kalender hinzufügen” aktiv, ist das zwar bei Flugbuchungen, Vorstellungsgesprächen oder sonstigen Terminen, die per Mail bestätigt oder gebucht wurden, ganz praktisch, öffnet aber Spammern Tür und Tor. Der Google Kalender synchronisiert dann nämlich nicht nur den normalen Posteingang mit dem Kalender, sondern auch den Spamordner. Das finde ich derart schlecht, dass ich kaum glauben kann, dass Google das passiert ist.

Aktuell kann man nur die Option in den Einstellungen deaktivieren und hoffen, dass Google schnell reagiert.